Bätzing-Lichtenthäler startet Teilhabe-vor-Ort-Tour

Das Ausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz (AG BTHG) ist das wichtigste Gesetz der rheinland-pfälzischen Sozialpolitik seit langem: Es schafft die Voraussetzungen für gleichwertige Lebensverhältnisse für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. „Das BTHG führt die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe heraus. Das Recht auf Teilhabe wird gestärkt. Menschen mit Behinderungen können so mehr über ihr eigenes Leben bestimmen: Darüber, wo sie wohnen, wie viel Geld sie sparen oder welchen Abschluss sie machen. Hier stehen die Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt“, erklärte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Rahmen ihrer Besuchsreihe „LEBEN WIE ALLE – TEILHABE VOR ORT.“

Die Ministerin trifft in den nächsten Wochen Menschen mit Behinderungen in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen, zum Beispiel „Arbeit und (Aus-)Bildung“, „Wohnen“ oder „Interessenvertretung“. Sie kommt mit ihnen ins Gespräch und macht sich ein Bild von den unterschiedlichen Angeboten. Beim ersten Termin war die Ministerin heute im Restaurant „Citadelle“, einem Inklusionsbetrieb der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) Mainz. Mit seinen diversen Arbeitsplätzen ermöglicht das Unternehmen psychisch kranken Menschen gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.

Im Rahmen ihres Besuchs stellte die Ministerin auch ein kurzes Video vor. Hier kommen Menschen mit Behinderungen zu Wort, die mit ganz eigenen Worten ausdrücken, was Teilhabe für sie bedeutet. Gedreht wurde an insgesamt sechs Stationen. „Ich freue mich sehr, dass ich die Mitwirkenden aus dem Film heute persönlich begrüßen und kennenlernen darf. Ihre Statements veranschaulichen, wie Teilhabe im Alltag aussehen kann“, so die Ministerin.

Den Film sowie weitere Informationen zum Bundesteilhabegesetz und zur Umsetzung in Rheinland-Pfalz finden Sie auf unserer Internetseite www.teilhabe.rlp.de.